Meldungen

Zur aktuellen Situation und zu Trends der EdTech-Branche

Wie haben EdTechs die Bildung verändert?

Die Digitalisierung der Bildung hat dazu geführt, dass non-formales und vor allem informelles Lernen stark zugenommen haben. Schon letztes Jahr berichtete das Magazin Forbes, dass ein Großteil der Amerikanerinnen und Amerikaner ein Praktikum bei Google bei der Jobsuche für relevanter erachten als einen Harvard-Abschluss. Ich bin zwar skeptisch, ob das auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich so wahrgenommen wird, aber es zeigt eines in aller Deutlichkeit: Die Bedeutung formaler Abschlüsse sinkt. Google zum Beispiel beschäftigt inzwischen mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Berufs- oder Hochschulabschluss als mit.

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EdTech-Fachbeitrag von mmb in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „weiter bilden“

EdTech-Fachbeitrag von mmb in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „weiter bilden“

Wie haben EdTechs die Bildung verändert? Was tritt an die Stelle der formalen Abschlüsse? Ist die Digitalisierung eine Gefahr für klassische Bildungseinrichtungen? Und welche sind die nächsten Entwicklungsschritte in der Bildung mit digitalen Hilfsmitteln? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich mmb-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schmid im Rahmen seines aktuellen Beitrags für die Ausgabe 2/21 „Gute Ed-Tech. Gute Bildung?“ der Zeitschrift weiter bilden des Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) befasst. Wir haben für Sie einige zentrale Antworten zusammengefasst.

KI@Bildung – Lehren und Lernen mit Künstlicher Intelligenz

KI@Bildung – Lehren und Lernen mit Künstlicher Intelligenz

In vielen modernen Bildungstechnologien stecken schon heute Aspekte Künstlicher Intelligenz (KI) – in Anwendungen für die Schulorganisation genauso wie für das Lehren und Prüfen und fürs Lernen und Üben. Beispiele sind Lernplattformen oder Lern-Apps, die das Aufgabenprogramm dem Kompetenzprofil des Lernenden anpassen.

Wo aber stehen KI-gestützte, lernförderliche Anwendungen aktuell in ihrer Entwicklung? Was gibt es bereits? Wo liegen die Potenziale, was sind Herausforderungen und Risiken auf diesem Gebiet? Wie weit sind andere Länder in der Entwicklung?

Im Auftrag der Telekom-Stiftung hat das mmb Institut dazu unter Mitarbeit des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) eine Markt- und Trendanalyse erstellt, die einen ersten Überblick zu bereits verfügbaren, deutsch- und englischsprachigen KI-unterstützten Angeboten in einem internationalen Vergleich liefert.

Was sagen E-Learning-Dienstleister zu den wichtigsten Veränderungen durch Corona?

Im Rahmen der alljährlichen Erhebung für den mmb-Branchenmonitor „E-Learning-Wirtschaft“ wurden die E-Learning Dienstleister in diesem Jahr auch zu den (erwarteten) Veränderungen in Folge der Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Epidemie befragt – und zwar jeweils a) für das eigene Unternehmen, b) für die Kunden und c) für die Bildungspolitik. Das Gros der insgesamt 40 Befragten hat diese offenen Fragen beantwortet. Die zentralen Befunde dieser kurzen Zusatzbefragung werden im Folgenden zusammengefasst.

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Video-Beitrag: Teilhabe und Bildung – Hindernisse, Zugänge, Beispiele

Video-Beitrag: Teilhabe und Bildung – Hindernisse, Zugänge, Beispiele

Dieser Vortrag auf dem YouTube-Kanal von mmb bietet eine Einführung in das Thema Teilhabe/Partizipation an Bildung. Der Weg zur Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen führt über die Bildung und die (Lern-)Medien. Lutz Goertz vom mmb Institut beschreibt, welche gesellschaftlichen Gruppen hier Förderbedarf haben, welche Hindernisse ihnen im Weg stehen und wie man diese Hindernisse beseitigen kann. Dass es funktioniert, zeigen zwei Beispiele: Das vhs-Lernportal und das BMBF-Förderprojekt InProD² für Auszubildende in der Druckindustrie.

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Trends, Highlights und Erfahrungen – das mmb-Team blickt zurück auf das Jahr 2020

Ob wir auch noch in zwanzig Jahren an 2020 als das „Corona-Jahr“ oder das „verrückte Jahr“ zurückdenken? Noch nie zuvor wurde so viel in der breiten Öffentlichkeit über das Lernen mit digitalen Medien diskutiert. Auch Kolleginnen und Kollegen des mmb-Teams haben sich dazu ihre Gedanken gemacht. Sie blicken zurück auf persönliche Erfahrungen, sehen, was sich in kürzester Zeit verändert hat und leiten daraus Trends und Erkenntnisse für die kommenden Jahre ab. Hier sind ihre Geschichten.

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Auch für die E-Learning-Branche wachsen die Bäume nicht in den Himmel

Auch für die E-Learning-Branche wachsen die Bäume nicht in den Himmel

Die Ergebnisse des aktuellen mmb-Branchenmonitors „E-Learning-Wirtschaft“ 2020 liegen vor. Erstmals seit Beginn der Erhebungen liegt das Umsatzwachstum in der E-Learning-Branche unter der Schwelle von 5 Prozent: Hochgerechnet kommen die deutschen E-Learning-Dienstleister für das Jahr 2019 auf gut 4 Prozent Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr. Anders als beim Umsatzwachstum ist die Entwicklung bei den Fachkräften in der E-Learning-Landschaft im zweistelligen Bereich: 2019 arbeiteten dort rund 10 Prozent mehr festangestellte Fachkräfte als noch 2018. Alle Ergebnisse finden Sie im aktuellen mmb-Branchenmonitor.

Ein „Netflix“ für die Online-Bildung?

Brauchen wir in Deutschland eine „bundesweite Bildungsplattform für alle“? Und wie könnte diese aussehen?

Digitale Bildung ist auf dem besten Weg, eines der kommenden Wahlkampfthemen zu werden. Denn eigentlich alle Parteien haben dieses Thema weit oben auf ihrer Agenda stehen – und mehr als das: Der Koalitionsausschuss annoncierte kürzlich eine 500 Millionen Euro starke „Digitale Bildungsoffensive“ und eine Ausstattungsinitiative für Lehrkräfte. Wesentlicher Baustein ist dabei der „Aufbau einer bundesweiten Bildungsplattform, die einen geschützten und qualitätsgesicherten Raum für hochwertige digitale Lehrinhalte“ bereitstellt. Und weiter: „Diese Plattform soll zugänglich sein für alle Bildungsbereiche wie etwa der Erwachsenbildung, der Weiterbildung, der beruflichen Bildung und der schulischen Bildung.“

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Systematik der Lernformen im neuen Gewand

Systematik der Lernformen im neuen Gewand

Seit 2008 veröffentlicht das mmb Institut regelmäßig eine Übersicht über die verschiedenen digitalen Lernformen und Lernwerkzeuge unter dem Titel „Vielfalt der Lernformen“. Sie dient einer groben Einordnung der unterschiedlichen E-Learning-Tools nach dem Grad des Selbstlernens vs. kollaborativen Lernens und nach dem Grad ihrer Lernorganisation (formell/informell). Über die Jahre hinweg zeigt die Übersicht auch, welche Lernformen neu hinzugekommen sind und wie sich ihre Funktionen verändern. Zuletzt wurde die Grafik 2019 aktualisiert. Würden wir diese Darstellungsform fortführen, würde das Update für das Jahr 2020 so aussehen.

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Die „Netiquette der Algorithmen“ in der Anwendung – ein Praxisleitfaden

Die „Netiquette der Algorithmen“ in der Anwendung – ein Praxisleitfaden

Mit den Algo.Rules hat die Bertelsmann Stiftung neun Regeln für die ethische Gestaltung algorithmischer Systeme veröffentlicht. Ähnlich wie die „Netiquette“ für das Verhalten im Internet werden Verhaltensmaßregeln vorgeschlagen, wie man Algorithmen zur automatischen Verarbeitung von Prozessen korrekt nutzt bzw. selbst entwickelt.

Auch in der digitalen Bildung werden – unterstützt durch Künstliche Intelligenz – immer mehr Algorithmen eingesetzt: Ein Self Assessment prüft Ihre Kompetenz, ein Lernsystem schlägt Ihnen zu Ihren Kompetenzen passende Lernpfade vor und eine Gesichtserkennung schließt auf Ihre Lernmotivation. Die neun Algo.Rules bieten eine Orientierung, wie transparent diese Mechanismen sein sollen und worauf man als Produzent dieser Systeme achten sollte.

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