Schule & Vorschule

Schule in der digitalen Welt

Schule in der digitalen Welt

Die Digitalisierung ist längst Teil unserer Lebenswelt. Gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Wettbewerbsfähigkeit hängen in weiten Teilen an der Fähigkeit, sich in der digitalen Welt zu bewegen und mit digitalen Medien souverän umgehen zu können. Diese Erkenntnis ist auch im Bildungssektor inzwischen verinnerlicht worden. Wachsende Heterogenität, individuelle Förderung, Inklusion – die Digitalisierung bietet viele gute Lösungsmöglichkeiten für die großen Herausforderungen des deutschen Schulsystems. Dafür braucht es jedoch eine konsistente bildungspolitische Strategie, gute Konzepte und Umsetzungsansätze. Von anderen zu lernen, von ihren Erfahrungen zu profitieren, ist ein guter Ansatz.

Die aktuelle Expertise, die das mmb Institut derzeit für das Forum Bildung Digitalisierung durchführt, zielt darauf ab, gute Beispiele bildungspolitischer Reformbemühungen im Hinblick auf digitales Lernen aus ausgewählten Ländern zusammenzustellen und Rückschlüsse für mögliche Ansätze und Vorgehensweisen in Deutschland zu ziehen. Dabei liegt der Fokus auf bildungspolitischen Instrumenten und Ansätzen. Es werden Erkenntnisse aus Island, Tschechien, Brasilien, Singapur und Spanien im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit nach Deutschland betrachtet, um daraus Rückschlüsse für deutsche bildungspolitische Ansätze zu ziehen.

Umfeldanalyse technologischer Wandel in Kita und Schule

Das Ziel dieser Umfeldanalyse ist es, insbesondere die vielfältigen digitalen Aktivitäten und Akteure im Bereich der Kitas und der allgemeinbildenden Schulen zusammenzutragen, übersichtlich zu strukturieren und daraus Bedarfe, Desiderata und Herausforderungen abzuleiten.

Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung GmbH
Laufzeit: 08/2019 – 01/2020

Warum die Schulcloud@Deutschland nicht vorankommt

Warum die Schulcloud@Deutschland nicht vorankommt

Vor kurzem beklagte Bundeskanzlerin Merkel, dass deutsche Unternehmen bei plattformbasierten Angeboten international stark zurücklägen und stattdessen vor allem amerikanische Unternehmen hier den Takt vorgeben würden. Das ist leider und in zugespitzter Form auch im Bildungsbereich der Fall. Während sich in den USA, Asien und in Europa – vor allem in Großbritannien und Frankreich – inzwischen größere Plattformen für schulische und insbesondere akademische Bildungsangebote etabliert haben, ist es den deutschen Hochschulen bislang nicht gelungen, größere gemeinsame Plattformen aufzubauen – schon gar nicht länderübergreifend. Und auch im Schulbereich steht derzeit zu befürchten, dass jedes Bundesland, ja vielleicht sogar einzelne Schulbezirke oder Schulträger, eigene proprietäre Plattformen mit mehr oder weniger großem Erfolg entwickeln, beschaffen oder betreiben. Das kostet, selbst wenn die Bundesländer damit Erfolg haben sollten, vor allem sehr viel Geld, Zeit und wertvolle Ressourcen, die doch eigentlich vor allem in den dringend notwendigen pädagogischen Kompetenzaufbau gehen sollten. In diesem Blogbeitrag für den Blog der Bertelsmann Stiftung @Bildung_Digital sind die Gründe und Hintergründe etwas genauer analysiert.

Befragung zum „Monitor Frühe Bildung“

Im Rahmen des BMBF-Metavorhabens „Digitalisierung im Bildungsbereich“ befragte das mmb Institut im Sommer 2019 Verantwortliche in Kita-Trägerinstitutionen zum Thema „Digitalisierung in Kindertagesstätten“. Die leitfadengestützten Telefoninterviews behandeln u.a. die grundsätzliche Einstellung gegenüber Digitalisierung, bereits durchgeführte Maßnahmen und welche Bereiche der Kita sie betreffen. Die Ergebnisse dienen Experten- und Dialogforen des Metavorhabens als Hintergrundinformationen für Akteure in den BMBF-Projekten „Digitalisierung im Bildungsbereich“. Das Metavorhaben des BMBF begleitet die Projekte der Förderlinien und führt eigenständige Forschungsvorhaben – wie den „Monitor Frühe Bildung“ – aus einer übergeordneten Perspektive durch.

Auftraggeber: Universität Duisburg-Essen
Laufzeit: 05/2019 – 11/2019

Befragung zur Nutzung der HPI Schul-Cloud

Mit der HPI Schul-Cloud wurde in den letzten Jahren eine gute Basis für eine bundesweite Lernlösung an Schulen entwickelt. Schon jetzt wird die Schul-Cloud in rund 140 Schulen und Studienseminaren eingesetzt und gleichzeitig gemäß den Bedürfnissen der Zielgruppen weiterentwickelt. Die Studie verfolgt das Ziel, das Nutzungsverhalten der HPI Schul-Cloud zu erforschen. Dazu führt das mmb Institut Befragungen unter Schülerinnen und Schülern sowie beim Lehrpersonal zu alltäglichen Nutzungssituationen der HPI Schul-Cloud durch.

Auftraggeber: Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH
Laufzeit: 04/2019 – 10/2019

Expertise zum Thema Lernen mit Video (YouTube) bei Kindern und Jugendlichen

Im Vorfeld einer Veranstaltung zum Thema „Wieso? Weshalb? Warum? Lernen mit YouTube & Co“ am 25. Juni 2019 sollten einerseits Hintergrundinformationen zu videobasierten Lernangeboten – insb. mit Blick auf YouTube und die Zielgruppe Kinder/Jugendliche – recherchiert und textlich-grafisch aufbereitet werden. Andererseits sollten 60 Beispiele (Good Practices) für besonders gelungene resp. originelle, innovative und herausragende Lernvideos recherchiert und nach bestimmten Kategorien (z.B. Themenbereiche etc.) aufbereitet werden.

Auftraggeber: Körber-Stiftung
Laufzeit: 02/2019 – 05/2019

Digitalisierung an Schulen – Ein Zwischenfazit

Ein nicht unwesentlicher Teil der Bildungsforschung des mmb Instituts in den letzten vier Jahren befasste sich mit der Digitalisierung in Deutschlands Schulen. Die Studien reichen von repräsentativen Untersuchungen zum IST-Stand der IT-Ausstattung und -Nutzung im Unterricht im „Monitor Digitale Bildung. Nr. 3: Schule“ für die Bertelsmann Stiftung (Schmid et al. 2017), über die „Evaluation schulischer Medienbildung“ im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (Goertz/Baeßler 2017) bis zu Standortanalysen wie der „Bedarfsanalyse Digitalisierung an Schulen in der Region Hannover“ für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover. Die in diesen Forschungszusammenhängen geführten Interviews und Fokusgruppen, die Teilnahme an Tagungen und Workshops und nicht zuletzt die erstellten Auswertungen, Berichte und Präsentationen inkl. Handlungsempfehlungen bieten Anlass und Grundlage genug, ein Zwischenfazit zu ziehen.

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Bedarfsanalyse Digitalisierung an Schulen in der Region Hannover

Um zu ermitteln, welche (Nachhol-)Bedarfe in den Bereichen Infrastruktur, Medienstrategie und Fortbildung in Schulen der Region Hannover existieren und welche Standorte sich hierbei als Vorreiter identifizieren lassen, hat das mmb Institut eine umfassende leitfadengestützte Befragung von Schulträgern durchgeführt. Abgerundet wird diese durch eine sekundäranalytische Auswertung einer Studie des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung sowie durch Workshops mit Stakeholdern und Schulträgern. Für eine zukünftige Strategie der Region Hannover nimmt mmb abschließend eine Typologisierung von Standorten vor und formuliert Handlungsempfehlungen.

Auftraggeber: Region Hannover – Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
Laufzeit: 05/2018 – 11/2018

Evaluation der schulischen Medienbildung im Land Brandenburg

Digitales Lernen in allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist zurzeit Thema zahlreicher Maßnahmen und Aktivitäten auf Bundes- wie auf Landesebene. Der Blick auf die aktuelle Situation an Schulen in Deutschland zeigt dabei, dass der Umfang und die Qualität des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht große Unterschiede aufweisen und die Integration in den Unterricht bei weitem nicht selbstverständlich ist. Dies gilt auch für das Flächenland Brandenburg mit einer eher basalen Netzanbindung. Mit der neuen curricularen Verankerung der Medienbildung im Rahmenlehrplan 1-10 und weiteren Maßnahmen will Brandenburg diesen Herausforderungen begegnen. Dies sowie das im Dezember 2016 verabschiedete Strategiepapier der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ sind der Ausgangspunkt für ein umfassendes Evaluationsprojekt, mit dem das mmb Institut vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg beauftragt wurde. mmb untersucht zum einen, inwieweit die vom Land sowie von der KMK gesetzten Ziele der schulischen Medienbildung erreicht werden. Zum anderen werden Handlungsempfehlungen zur (Weiter-)Entwicklung von mittel- und langfristigen Maßnahmen zur Förderung der schulischen Medienbildung erarbeitet. Die Projektergebnisse werden im Winter 2017 veröffentlicht.

Auftraggeber: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Laufzeit: 01/2017 – 04/2018

Studienbericht als PDF

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