KI & EdTech

KI-Exam – Unterstützung bei Prüfungskorrekturen durch KI

KI-Exam – Unterstützung bei Prüfungskorrekturen durch KI

Seit Oktober 2023 arbeitet das mmb Institut gemeinsam mit der TamedAI GmbH (Essen), der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG (Konstanz) und dem Lehrstuhl für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) an der Umsetzung eines KI-Systems, das Prüfer:innen das Korrigieren und Bewerten von ungebundenen Prüfungsaufgaben, also Fragestellungen mit offenen Freitext-Antworten, erleichtert.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben „KI-Exam – Automatische Vorsortierung von Essay-Aufgaben zur Unterstützung von Korrigierenden mithilfe Künstlicher Intelligenz“ berücksichtigt dabei moderne Sprachmodelle und umfasst bei der Korrekturunterstützung drei Komponenten: Inhaltliche Gruppierung eingereichter Lösungen, Aufzeigen von Ähnlichkeiten zwischen Musterlösung und eingereichter Lösung sowie Visualisierung der von der KI ermittelten Ergebnisse zur effizienten Weiterverarbeitung durch Korrigierende.

Das mmb Institut verantwortet die Arbeitspakete Evaluierung, Datenanalyse und Schulung. Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 10/2023 – 09/2026
www.ki-exam.de

Einsatz von KI in Schule und Unterricht

Einsatz von KI in Schule und Unterricht

Was kann Künstliche Intelligenz in der Schule? Das mmb Institut hat gemeinsam mit dem Partner Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Auftrag von Deutsche Telekom Stiftung einen praxisorientierten Leitfaden für den Einsatz von KI in Schule und Unterricht erstellt, der am 29. November 2023 im Online-Dialog „Schule und KI“ offiziell vorgestellt und diskutiert worden ist. Die Veröffentlichung des Leitfadens finden Sie auf den Internetseiten der Telekom Stiftung.
Wie deutsche EdTech-Unternehmen KI einsetzen

Wie deutsche EdTech-Unternehmen KI einsetzen

Wie viele deutsche EdTech-Unternehmen setzen eigentlich KI ein? Und wofür wird sie verwendet? Diesen Fragen ist das Team des mmb Instituts nachgegangen und hat dafür Websites von 316 EdTechs mit Sitz in Deutschland untersucht. Folgende Erkenntnisse aus dieser Analyse fanden wir besonders spannend:

  • Derzeit setzen 71 der untersuchten EdTechs in Deutschland bereits KI-Technologien in ihren Angeboten ein.
  • Am häufigsten handelt es sich dabei um Intelligente Tutoring- und Empfehlungssysteme.
  • Mit diesen KI-Lösungen sollen in der Regel Lernende im individuellen Lernprozess unterstützt werden, aber auch Lehrende sind eine wichtige Zielgruppe.
  • Intelligente Anwendungen, die verwaltende Tätigkeiten unterstützen, sind am wenigsten verbreitet.
  • Zum Großteil werden die intelligenten Tools für das Corporate Learning entwickelt, der schulische Bildungsmarkt rangiert an zweiter Stelle.
  • In den meisten Fällen ist das Content-Angebot von KI-EdTechs thematisch breit angelegt.
  • Wenn inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden, liegen diese oft in den Bereichen Sprache, Medizin oder Softskills.

Detaillierte Auswertungsergebnisse und weitere Informationen zur Untersuchung finden Sie in unserer Poster-Übersicht.

Die künftigen Top-Standorte für EdTech-Unternehmen

Die künftigen Top-Standorte für EdTech-Unternehmen

Anfang März 2023 haben wir unsere aktuelle Ausgabe des „mmb Learning Delphi“ mit Einschätzungen zur Zukunft des digitalen Lernens in Deutschland veröffentlicht. 95 Expertinnen und Experten wurden hierfür befragt. Doch die Antworten auf eine Frage aus dieser Studie haben wir uns noch aufgespart: „Welche drei Standorte in Deutschland werden Ihrer Einschätzung nach in den nächsten drei Jahren eine große Bedeutung als EdTech-Standort haben?“

Diese Frage war bewusst ein wenig augenzwinkernd gestellt, denn hierfür gibt es keine greifbaren Kriterien. Die Antwort ist eher eine Bauchentscheidung, evtl. auch geprägt von Lokalpatriotismus oder durch EdTech-Unternehmen, die man in einer bestimmten Stadt kennt. Deshalb hat die Auswertung der Frage auch nicht den Status eines offiziellen Rankings, sondern gibt eher ein Stimmungsbild wieder.

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EdTech-Standort Deutschland – warum sich Unternehmensgründung gerade jetzt lohnt

EdTech-Standort Deutschland – warum sich Unternehmensgründung gerade jetzt lohnt

Im Mai ist eine neue Folge des mmb-Podcasts „Update Bildung“ erschienen. Diesmal geht es um Gründungen im Bereich der Bildungstechnologien: Welche Faktoren sind erfolgsentscheidend, wer sind die Gründer:innen von morgen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Luisa Wellert und Dr. Lutz Goertz vom mmb Institut sprechen mit Nik Riesmeier (Founders Foundation, Bielefeld) außerdem über die Stellung Europas und Deutschlands im weltweiten Vergleich des EdTech-Markts sowie darüber, wie vielversprechend Unternehmensgründung in Deutschland momentan ist. Unseren Podcast finden Sie auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

Einsatz von KI ist auch für deutsche E-Learning-Anbieter zunehmend von Bedeutung

Für den mmb-Branchenmonitor „E-Learning-Wirtschaft“ haben wir die deutschen E-Learning-Anbieter auch nach dem Einsatz von KI-Anwendungen gefragt: Welche KI-Elemente kommen im Zusammenhang mit E-Learning-Dienstleistungen und -Tools heute bereits zum Einsatz – und welche sind für die Zukunft geplant?

Die Antworten lassen auf einen überraschend großen Stellenwert der Künstlichen Intelligenz für das digitale Lernen in Deutschland schließen: Mehr als ein Viertel (28%) der 36 antwortenden Anbieter, darunter mehrere große Firmen mit einem jährlichen E-Learning-Umsatz von über 10 Mio. Euro, setzt nach eigenen Angaben bereits KI-Elemente ein. Kurzfristig geplant („ab jetzt“ bzw. „in naher Zukunft“) ist dies von weiteren 45 Prozent. Lediglich 6 Prozent der Anbieter geben an, KI-Anwendungen auch künftig weder einzusetzen noch zu planen. KI-Methoden sind also in naher Zukunft aus keinem E-Learning-Portfolio mehr wegzudenken, wenn man den Angaben der befragten Dienstleister Glauben schenkt.

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Ethische Aspekte von KI in der beruflichen Bildung

Ethische Aspekte von KI in der beruflichen Bildung

KI-Technologien finden zunehmend Einzug in Bildungsanwendungen. Unterschiedliche Anwendungsfälle bringen dabei auch verschiedene Voraussetzungen für eine rechtliche, ethisch/soziale und technische Unbedenklichkeit der KI-Systeme mit. Worauf sollte daher bei der Entwicklung und Implementierung von KI-gestützten Bildungstechnologien geachtet werden? Antworten auf diese Fragen sowie einen praktischen Einstieg in die Thematik liefert ein neu erschienenes Dossier, das im Rahmen des Service-Projekts INVITE-Meta in Zusammenarbeit mit der Digitalbegleitung (VDI/VDE Innovation + Technik) im Rahmen des Innovationswettbewerbs INVITE (BMBF, BIBB) entstanden ist.
Wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt EdTech NEXT (Start-Ups im Bildungssektor)

Wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt EdTech NEXT (Start-Ups im Bildungssektor)

Mit der Initiative EdTech NEXT unterstützen die Founders Foundation und die EDUvation, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE), Gründer:innen beim Aufbau technologischer Start-Ups im Bildungsmarkt. Dabei soll auch ein international vernetztes EdTech-Innovations-Ökosystem etabliert werden, das Akteur:innen des Bildungsmarkts zusammenbringt.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung dieses Projekts arbeitet das mmb Institut generelle bildungstechnologische Trends und Entwicklungen heraus und beobachtet die Gründung und Förderung von EdTech-Unternehmen an verschiedenen Standorten in Europa. Geplant sind hierfür eine „Basis-Studie“ zur aktuellen EdTech-Trendlandschaft sowie sieben Schwerpunktstudien zu einzelnen Themen („Deep Dives“).

Auftraggeber: Founders Foundation gGmbH
Laufzeit: 10/2022 – 03/2024

Zur aktuellen Situation und zu Trends der EdTech-Branche

Wie haben EdTechs die Bildung verändert?

Die Digitalisierung der Bildung hat dazu geführt, dass non-formales und vor allem informelles Lernen stark zugenommen haben. Schon letztes Jahr berichtete das Magazin Forbes, dass ein Großteil der Amerikanerinnen und Amerikaner ein Praktikum bei Google bei der Jobsuche für relevanter erachten als einen Harvard-Abschluss. Ich bin zwar skeptisch, ob das auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich so wahrgenommen wird, aber es zeigt eines in aller Deutlichkeit: Die Bedeutung formaler Abschlüsse sinkt. Google zum Beispiel beschäftigt inzwischen mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Berufs- oder Hochschulabschluss als mit.

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EdTech-Fachbeitrag von mmb in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „weiter bilden“

EdTech-Fachbeitrag von mmb in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „weiter bilden“

Wie haben EdTechs die Bildung verändert? Was tritt an die Stelle der formalen Abschlüsse? Ist die Digitalisierung eine Gefahr für klassische Bildungseinrichtungen? Und welche sind die nächsten Entwicklungsschritte in der Bildung mit digitalen Hilfsmitteln? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich mmb-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schmid im Rahmen seines aktuellen Beitrags für die Ausgabe 2/21 „Gute Ed-Tech. Gute Bildung?“ der Zeitschrift weiter bilden des Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) befasst. Wir haben für Sie einige zentrale Antworten zusammengefasst.

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