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Lockdown oder Disruption? 10 Thesen zur Zukunft der Bildung
mmb-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schmid hat seine Überlegungen und Forschungserkenntnisse zum digitalen Lernen in und nach der Corona-Krise in 10 Thesen zusammengefasst:
Die digitale Bildungswirtschaft in Zeiten von Corona: Wer profitiert besonders?
Eine erste Auswertung unserer Corona-Blitzbefragung von 64 E-Learning-Unternehmen hat gezeigt, dass sich für etwa die Hälfte der Anbieter bei der Entwicklung des Umsatzes wenig ändert. 25 Prozent verzeichnen eher rückläufige Umsätze und 27 Prozent profitieren von der Corona-Krise. Wer zählt zu den Unternehmen, die von der Krise besonders profitieren? Und welche Hindernisse stehen entgegen, dass es nicht (noch) besser läuft?
Die digitale Bildungswirtschaft in Zeiten von Corona: Profiteur oder Opfer?
Die aktuelle Berichterstattung zur Corona-Krise lässt manchmal den Eindruck entstehen, dass die E-Learning-Branche zu den großen Profiteuren dieser Krise zählt. Denn selbst Unternehmen und Bildungsinstitutionen, die sich bisher zurückhaltend bei der Online-Bildung zeigten, verstärken jetzt massiv ihre digitalen Aktivitäten. Können die Anbieter aus der digitalen Bildungsbranche diese Veränderungen bereits positiv wahrnehmen, oder schlägt sich der Shutdown im Gegenteil sogar eher negativ in den Geschäftszahlen nieder? Und wie wird sich die E-Learning-Branche in der Zeit nach der Krise entwickeln? Das mmb Institut hat genau zu diesen Fragen eine aktuelle Blitzbefragung unter den Anbietern digitaler Lernservices und -tools durchgeführt, an der sich innerhalb von fünf Tagen 64 E-Learning-Unternehmen beteiligten.
Micro-Learning in Medicine
Im Rahmen der diesjährigen ETIM 2020 hatte unser Geschäftsführer Dr. Ulrich Schmid die Gelegenheit, einen abschließenden Vortrag zum Thema „Microlearning – Microcredits – Microdegrees: New Ways of Learning in Medicine?“ zu halten. Seine These: Non-formelles und Micro-Learning wird gerade in der medizinischen Weiterbildung immer wichtiger. Der Markt hierfür wächst entsprechend schnell, das Angebot an Kursen, Video-Lectures, Plattformen und Apps – wie z.B. virtuellen Lernkarten – ist bereits heute unüberschaubar. Damit eröffnen sich natürlich einerseits ganz neue Potenziale für das „Upskilling“ der Mitarbeiter z.B. in Kliniken. Andererseits verbinden sich damit aber auch große Herausforderungen, vor allem wenn es um die Organisation und Dokumentation solch individueller Lernaktivitäten geht. Doch es gibt Möglichkeiten und konkrete Vorschläge, wie man damit umgehen kann, ohne das informelle Lernen gleich wieder unnötig zu formalisieren. Hören Sie auch eine kurze Audiosequenz (40 MB) zu diesem Vortrag.
Deutliche Wachstumsdynamik im deutschen E-Learning-Markt
Die neue Ausgabe des mmb-Branchenmonitors „E-Learning-Wirtschaft“ zeigt auch in der aktuellen Erhebung eine deutliche Wachstumsdynamik des deutschen E-Learning-Markts. Nicht nur der Gesamtumsatz der Branche ist zweistellig gewachsen, sondern auch die Mitarbeiterzahlen haben um fast 10 Prozent zugelegt. So entsteht das Bild eines nachhaltig wachsenden und zugleich professionalisierten Anbietermarkts rund um Digitale Bildung.
Die Anbieter der Branche erwirtschafteten 2018 – verglichen mit dem Vorjahr – ein Umsatzplus von fast 14 Prozent. Der Branchengesamtumsatz bewegt sich mittlerweile deutlich im zehnstelligen Bereich. Damit ist die deutsche E-Learning-Wirtschaft deutlich wachstumsstärker als viele anderen Branchen. Wie bei den Umsätzen ist die Entwicklung auch auf dem E-Learning-Arbeitsmarkt anhaltend positiv. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Fachkräfte in der EdTech-Branche im Jahr 2018 um fast 10 Prozent angestiegen.
Bildungsinnovationen und EdTech in NRW
Das mmb Institut hat im vergangenen Jahr für die Landesregierung NRW (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie) eine Potenzialanalyse zu Bildungsinnovationen und EdTech in NRW durchgeführt. Die Studie ist Teil der Digitalstrategie.NRW. Ergebnisse und Empfehlungen dieser Studie sind nun veröffentlicht worden.
EdTech-Quartett – alle Karten auf einen Blick
Zurzeit registrieren wir eine ganze Reihe von Unternehmensneugründungen im Bildungssektor, die sog. EdTech-Startups. Doch während junge Beauty- und Fashion-Unternehmen im Rampenlicht stehen, blühen die EdTech-Gründungen eher im Verborgenen. mmb stellt seit 2018 einige von ihnen vor, und zwar auf Quartettkarten. Da werden Kindheitserinnerungen wach, aber auf jeden Fall ermöglicht dies auch eine gewisse Vergleichbarkeit zwischen den Unternehmen. Zusätzlich wird jedes Unternehmen in einem kurzen Text beschrieben. Ausgewählt werden vor allem Firmen mit innovativen und originellen Geschäftsideen, die die E-Learning-Wirtschaft bereichern. Die Leistungen der verschiedenen Unternehmen wurden unterschiedlichen Geschäftsfeldern zugeordnet, die anhand er Abkürzungen links-oben zu erkennen sind. Außerdem bietet die Quartettkarten neben dem kurzen Überblick die Möglichkeit, schnell Ansprechpartner in den jeweiligen Unternehmen zu finden. Alle Ausgaben des EdTech-Quartetts »
mmb als Konsortialpartner beim „KI-Campus“
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat im Rahmen des Digital-Gipfels der Bundesregierung am 29. Oktober den Startschuss für den Aufbau einer digitalen Lernplattform zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) gegeben. Das hierzu vom BMBF geförderte Pilotprojekt „KI-Campus – die Lernplattform für Künstliche Intelligenz“ ist auf drei Jahre angelegt. Umgesetzt wird das Vorhaben von einem Konsortium, an dem neben dem mmb Institut auch der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (als Konsortialführer) sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), NEOCOSMO und das Hasso-Plattner-Institut (HPI) mitwirken. Weitere Informationen zu dem Vorhaben und den Konsortialpartnern finden Sie in unserer mmb-Pressemitteilung sowie auf der Projekt-Website unter www.ki-campus.org.
„We need to talk, AI“
Heute steht ein Comic auf der Liste unserer Leseempfehlungen. In „We need to talk, AI“ erläutern Dr. Julia Schneider (Texte) und Lena Kadriye Ziyal (Illustrationen) das Phänomen der Künstlichen Intelligenz in vielen einleuchtenden und auch witzigen Bildern, zum Beispiel diesem hier:
In englischer Sprache definiert der Comic anschaulich zentrale Begriffe wie „Artificial Intelligence“, „Computer Power“, „Algorithms“ oder „Data“. Weiterhin zeigen die Zeichnungen Anwendungsbeispiele: Autonome Fahrzeuge, das Empfehlungsmanagement oder die Bilderkennung. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Chancen und Risiken von KI.
Einführung in KI für die Bildung
Unter dem Titel „Weiterbildung und künstliche Intelligenz – sind wir schon soweit?“ bietet Lutz Goertz eine Einführung in das Thema KI und Bildung. Auf der „Zukunft Personal Europe“ gab er Antworten auf die Fragen: Welche Phänomene gehören zum Sammelbegriff „Künstliche Intelligenz“? Woran kann man erkennen, dass ein Lernsystem wirklich KI-basiert ist? Welche verschiedenen Lernziele lassen sich mit KI-Systemen zum Lernen erreichen? Der Vortrag steht zum Download zur Verfügung.








