Berufliche Bildung

Die Bedeutung des Digitaldrucks für den Druckmaschinenbau in Deutschland – eine Studie zur Zukunft des Digitaldrucks

Die in Deutschland ansässigen großen Druckmaschinenhersteller sind auf allen Erdteilen präsent und zeichnen sich durch hohe Innovationskraft aus. Eine wachsende Rolle spielt neben den traditionellen analogen Drucktechniken, insbesondere Offset- und Tiefdruck, der Digitaldruck. Seit dem erfolgreichen Transfer dieser Drucktechnologie aus dem Büro- und Privat-Sektor in den industriellen Druck beginnen Hersteller aus dem asiatischen Raum, der deutschen Druckmaschinenindustrie Marktanteile im Industriedruck streitig zu machen. Die Studie skizziert die dadurch entstehenden Herausforderungen für die deutschen Druckmaschinenhersteller und stellt belastbare Informationen über den derzeitigen und den mittelfristigen Bedarf nach Digitaldruckmaschinen in der deutschen Druckindustrie bereit.

Auftraggeber: Eigene Untersuchung, finanziell gefördert aus Mitteln der Hans-Böckler-Stiftung und der IG Metall
Laufzeit: 05/2018 – 12/2018

Studienbericht als PDF

Kompetenzanforderungen für Industrie 4.0 im Rahmen des Projekts „Factory of the Future“

Die Expertise befasst sich mit der Frage, wie sich die unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ summierten Entwicklungen auf die Inhalte und Formen der beruflichen Qualifizierung auswirken: Welche neuen Kompetenzen sind gefordert und wie werden diese in Zukunft vermittelt, erworben und nachgewiesen?

Basis dieser Expertise sind rund 25 Studien, Analysen und Forschungsberichte aus den vergangenen drei Jahren, insgesamt also die einschlägige Sekundärliteratur aus dem deutschen und englischen Sprachraum, mit einem Schwerpunkt auf dem DACH-Bereich. Diese Quellen wurden umfassend ausgewertet und strukturiert dargestellt. Basierend auf dieser Auswertung wurde ein Kompetenzraster erstellt, das eine wichtige Grundlage für die künftige Weiterbildungsstrategie von Airbus darstellt.

Auftraggeber: Airbus Operations GmbH
Laufzeit: 02/2017 – 03/2017

www.hr40.digital

Wer treibt das digitale Lernen an den Berufsschulen voran?

„Niemand schreibt mir das vor“, antwortete ein Berufsschullehrer im Experteninterview zum „Monitor Digitale Bildung“ auf die Frage, ob und wie er im Unterricht digitale Medien einsetzt. Dies ist ein ganz zentraler Faktor bei der Einführung des digitalen Lernens an Berufsschulen. Wer treibt den Einführungsprozess voran? Wer spielt dabei welche Rolle?

Es gibt viele Player, die in irgendeiner Weise auf die Entscheidung an einer Schule Einfluss nehmen können, ob und wie mit Computern gelernt wird. Wir haben die Beteiligten und ihre Rollen in einer Übersicht zusammengefasst:

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Trendstudie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“

Für diese Trendstudie anlässlich des 25. Jubiläums der Branchenmesse LEARNTEC hat das mmb Institut ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik befragt. Die Expertinnen und Experten haben Prognosen zur Entwicklung des digitalen Lehrens und Lernens in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung für die kommenden 5 bis 10 Jahre abgegeben.Auftraggeber: Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
Laufzeit: 08/2016 – 01/2017

blink – berufsbezogen lernen inklusiv

Das BMBF-Förderprojekt „blink – berufsbezogen lernen inklusiv“ zielt darauf ab, die Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik durch ein mediengestütztes ausbildungsbegleitendes Förderkonzept speziell für Jugendliche mit erhöhtem Risiko eines Ausbildungsabbruchs zu öffnen. Neben einer webbasierten Lernkartei und einem individuellen Coaching im virtuellen Raum zählt das Lernen an 3D-Modellen zu den mediendidaktischen Unterstützungsangeboten, die im Projekt „blink“ entwickelt werden. Partner des mmb Instituts in diesem dreijährigen Projekt, das im Rahmen des BMBF-Programms „Digitale Medien in der Beruflichen Bildung“ gefördert wird, sind DEKRA Media (Mönchengladbach) und IMBSE (Krefeld). Das mmb Institut zeichnet im Projekt „blink“ verantwortlich für Evaluation, Marktbeobachtung und Transfer.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)
Laufzeit: 06/2016 – 05/2019

www.blink-net.de

Themenscouting für das Weiterbildungsportal wb-web

Damit Nutzerinnen und Nutzer des Portals wb-web für Lehrende in der Weiterbildung schon frühzeitig über Trends, aktuelle Diskussionen und Forschungsergebnisse aus der Weiterbildungslandschaft informiert werden können, hat das mmb Institut im Auftrag des DIE ein Scouting-Instrument entwickelt, das Trends in der Weiterbildung erfasst, die sich am Horizont abzeichnen. Hierfür hat mmb in den Jahren 2016 und 2018 im großen Umfang Social Media-Beiträge aus der Weiterbildungscommunity untersucht, u.a. Blogs, Foren und Twitter-Nachrichten, die von und für Weiterbildner verfasst worden waren. Durch diese Analyse wurde ermittelt, welche Themen und Unterrichtsinhalte unter den Akteuren in der Weiterbildung diskutiert werden.
Auftraggeber: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V.
Laufzeit: 04/2016 – 07/2018www.wb-web.de

Entwicklung der Aufstiegsfortbildung im Mediensektor

Ziel des Forschungsprojekts ist die Überprüfung der Faktoren, die die Entscheidung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern für eine geregelte Aufstiegsfortbildung als Qualifikation für das mittlere Management in den drei Teilbranchen Druck, AV und Digital maßgeblich bestimmen. Beleuchtet wurde dabei auch die Entscheidung für alternative Qualifizierungen, z.B. das Studium oder die Anerkennung von Berufserfahrung.

Für die Studie wurden Fachexperten, Personalverantwortliche und Mitarbeiter mit einem Fortbildungsabschluss im Rahmen von Fallstudien (qualitative, leitfadengestützte Tandem-Interviews) sowie Verantwortliche in Unternehmen (quantitative Online-Befragung) durch das mmb Institut befragt.

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unter fachlicher Begleitung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Laufzeit: 04/2016 – 05/2017

„Fit for Digital Media“ – ein Programm zur Medienkompetenzbildung für Ausbilder/-innen im Handwerk

Das Projekt „Fit for Digital Media (Fit-DiM) – ein Programm zur Medienkompetenzbildung für Ausbilder/-innen im Handwerk“ verfolgt das Ziel, Ausbilder/-innen im Metallhandwerk für die kompetente Ausübung ihrer Rolle als Lerncoach und -begleiter mit modernen Lern- und Kommunikationsmedien zu qualifizieren und zu motivieren.

Die Projektpartner ZWH, BVM und mmb konzipieren einen fünfwöchigen Blended Learning-Kurs mit einer ersten Vor-Ort-Schulung. Es wird vermittelt, wie beispielsweise Instant Messenger, Social Media Tools oder Webkonferenztools sinnvoll im Betrieb eingesetzt werden können. Den speziellen Bedingungen des Metallhandwerks wird dabei besondere Beachtung geschenkt.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 03/2016 – 09/2017

www.fit-dim.de

„Umfeldanalyse Bildung und Digitalisierung“ für das Forum Bildung Digitalisierung

Für das Forum Bildung Digitalisierung, das von mehreren deutschen Bildungsstiftungen (Telekom-, Bertelsmann-, Mercator-, Bosch- und Siemens-Stiftung) gegründet wurde, analysierte das mmb Institut die Akteurs- und Angebotslandschaft im Bereich der digitalen Schule und der beruflichen Bildung. Ziel dieser Umfeldanalyse war es, Überblick und Struktur in die enorme Vielfalt der unterschiedlichen Plattformen und Produkte, Studien und Anbieter, Initiativen und Verbände zu bekommen. Die Leitfragen waren: Welche Themen und Aspekte prägen die derzeitige Digitale Bildungs-Diskussion und wo bestehen blinde Flecken oder Desiderate?

Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung GmbH für Forum Bildung Digitalisierung e.V.
Laufzeit: 12/2015 – 03/2016

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